Praxisklasse


 

 

Praxisklasse

Praxisklassen werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

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Das P-Klassenprojekt hat zum Ziel, Schüler mit größeren Leitungsdefiziten, die somit keine realistische Aussicht auf einen qualifizierenden Hauptschulabschluss haben zur Ausbildungsreife zu führen. Um dies zu erreichen, werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, die in der Folge kurz dargestellt werden.

Zu Beginn des Schuljahres unternimmt die Klasse einen zweitägigen Unterrichtsgang z.B. in die Alpen, wo die Schüler bei einer Bergwanderung auf die Benediktenwand ihre Leistungsgrenzen erfahren und als teambildende Maßnahme in der Klassengemeinschaft den Aufstieg bewältigen sollen.
In der Folge wird das Berufsinformationszentrum aufgesucht, um sich mit Ausbildungsberufen und deren Anforderungen auseinanderzusetzen. Des weiteren wird mit der Agentur für Arbeit für jeden Schüler eine psychologische Sonderuntersuchung durchgeführt, die Aufschluss über Schwächen und Defizite in einzelnen Lernbereichen geben sollte. Die Ergebnisse werden als Grundlage für eventuelle weitere Fördermaßnahmen verwendet.
Bei einem Besuch im Landratsamt können die Schüler ein Gesundheitszeugnis bei einer Belehrungsveranstaltung erwerben, das sie dazu befähigt, Praktika in der Gastronomie- und Lebensmittelbranche durchzuführen.

Auf einer von der Mittelschule veranstalteten Lehrstellenbörse können sich die Schüler über unterschiedlichste Berufe und ihre Anforderungen informieren. Vertreter von rund vierzig Betrieben und Institutionen geben einen Überblick über die einzelnen Ausbildungsberufe und stehen für Fragen der Schüler zur Verfügung, so dass die Veranstaltung einen großen Beitrag hinsichtlich der Berufsorientierung leisten kann.

Im Rahmen einer fünftägigen Beruforientierungswoche auf Burg Schwaneck können die Schüler entscheiden, ob sie sich im Metall-, Holz oder Schmuckhandwerk erproben wollen. Je nach gewähltem Kurs werden die Jugendlichen von ausgewählten Fachkräften in die Geheimnisse des jeweiligen Berufszweiges eingeführt und können sich und ihre Fähigkeiten überprüfen und daraus wichtige Schlüsse für ihre spätere Berufswahl ziehen. Darüber hinaus werden die Schüler ausführlich auf die Bewerbungsphase vorbereitet, indem sie sich mit ihrer Außenwirkung auseinandersetzen müssen und Vorstellungsgespräche vor der Videokamera durchführen.
Im Rahmen des Technikunterrichts gestalten die Schüler, wie z.B. im Schuljahr 11/12, eine Bank für den Pausenhof. Hierbei schweißten sie das Metallgerüst und verankerten schließlich ihr Werkstück im Boden des Hofgeländes. Für das am 30. April veranstaltete Maifest wirkten die Schüler bei der Gestaltung und Verzierung des Maibaums mit.

Über das Schuljahr verteilt absolvieren die Schüler acht Praktika, meist in unterschiedlichen Berufsrichtungen und erwerben so einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe. Hierbei können sie auch ihren Berufswunsch konkretisieren und ihre Kenntnisse vertiefen. In den letzten Praktika sollen schließlich einige Schüler die Betriebe von ihren Fähigkeiten überzeugen, so dass es ihnen gelingt dort einen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben.

Impressionen der Praxisklasse aus dem Schuljahr 2014/15:

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